Eine Corsage in Übergröße hilft Dir dabei, Deine Kurven sexy zu präsentieren, Dein Dekolleté zu betonen und Dich allgemein einfach so richtig unwiderstehlich zu fühlen. Egal in welcher Kombi, ob mit Bluse drunter oder nicht, mit einer gut sitzenden Corsage legst Du einen tollen Auftritt hin. Aber: Damit das auch klappt, muss die Corsage richtig geschnürt werden. Das sieht komplizierter aus, als es tatsächlich ist und klappt super, wenn Du Dich an eine Anleitung zum richtigen Schnüren hältst. Genau die wollen wir Dir in diesem Beitrag geben.

Nicht jede Corsage in Sondergröße kommt schon richtig eingefädelt bei Dir an. Das bedeutet, dass Du die Schnüre selbst einziehen musst. Dazu legst Du Dir die Corsage mit der Rückseite nach oben vor Dir auf den Tisch. Nimm Dir Zeit beim Einfädeln, denn wenn Du das nicht richtig oder nachlässig gemacht hast, kann man die Corsage später nicht gut zuziehen. Als erstes ziehst Du die Schnur durch die beiden obersten Ösen von außen, also von der Dir zugewandten Seite (Außenseite der Corsage), nach innen. Die Schnur verläuft jetzt in gerader Linie zwischen den beiden Ösen. Dann hältst Du die beiden Enden der Schnur zusammen und halbierst dadurch ihre Länge, so dass beide Seiten der Schnur genau gleich lang sind.

Jetzt ziehst Du die Schnüre von oben nach unten in die Ösen ein, immer gekreuzt von einer Seite zur anderen wie bei Schnürsenkeln in Schuhen. Wenn Du in der Mitte angelangt bist, musst Du für eine Schlaufe sorgen, damit die Corsage später beim Schnüren enger gezogen werden kann und Platz für die überschüssige Schnur ist. Dazu ziehst Du die Schnüre bei den beiden mittleren Ösen der Corsage nicht wie bisher über Kreuz ein, sondern ziehst die Schnur senkrecht von oben nach unten durch die beiden mittleren Ösen auf je einer Seite, so dass die Schnüre durch diese beiden Ösen auf jeder Seite parallel verlaufen. Du ziehst die Schnur aber nicht wie vorher vollständig durch, sondern lässt sie in zwei großen Schlaufen links und rechts überstehen. Schätze in etwa ab, wie viel Schnur Du benötigst, damit Du bis nach unten einfädeln kannst, ohne dass unten Schnur übrig ist.

Beim unteren Teil machst Du es genau wie beim oberen Teil, über Kreuz die beiden Schüre durch die Ösen fädeln. Wenn Du unten angekommen bist, ziehst Du die Schnur bei der letzten Öse auf jeden Fall von der Außenseite zur Innenseite durch das Loch, damit sie nachher nicht zu sehen ist. Du kannst nun entweder einen mehrfachen Knoten jeweils in die beiden Enden der Schnur machen, damit sie nicht durch die Ösen rutschen können, oder Du verknotest die beiden Enden gut miteinander. Denk dabei daran, dass diese Knoten dem Druck und Zug standhalten müssen, es sollte also gut halten.

Deine Corsage ist jetzt auf jeden Fall schon mal richtig eingefädelt. Jetzt kommt der Teil, für den Du Hilfe brauchst. Lege die Corsage im weitesten Zustand an und schließe sie vorne. Sie sollte schon da sitzen, wo Du sie später auch haben willst, also schon am Busen auf der richtigen Höhe sein. Damit die Corsage perfekt sitzt, wird sie nun hinten enger gezogen. Dazu muss Dir jemand helfen, da Du Dir ja nicht mit beiden Händen mit Kraft am Rücken die Schnüre ziehen kannst. Von oben zur Mitte herunter und von unten zur Mitte herauf wird jeweils an den gekreuzten Bändern gezogen, bis man bei der Mitte und den beiden Schlaufen angelangt ist. Mit einem kräftigen Zug an den beiden Schlaufen nach rechts und links wandert die durch das Engerziehen überschüssige Schnur nach außen und die Schlaufen werden immer länger. Das wird so lange wiederholt, bis die Corsage eng genug sitzt. Wie eng Du es dabei magst, kannst Du selbst bestimmen. Atmen solltest Du allerdings noch können und auch oben am Dekolleté sollte es an den Seiten nicht herausquellen. Wenn Du das richtige Ergebnis erreicht hast, werden die beiden Schlaufen festgezogen und zu einer festen Schleife gebunden.

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Anlegen, Schnüren und vor allem Tragen Deiner Corsage!